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03.10.2019

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VCS Tour 2011 „Italien“ von Leibnitz bis Grado vom 1. Juni bis 5. Juni 2011

Die Tour lange von Mitgliedern des VCS erkundet und vorbereitet und schon wieder ist sie Geschichte , die hoffentlich vielen in positiver Erinnerung bleiben wird. Das wichtigste vorweg – es gab keinen Unfall oder Sturz und alle kamen wieder gesund nach Hause.

 

Ablauf

Am 31. Mai haben alle Vereinsmitglieder, die an der Tour teilnahmen ordnungsgemäß ihre Rennräder samt Decken zu den Begleitfahrzeugen gebracht. Robert Schiller hat mit großem Feingefühl die Räder in sein Fahrzeug „geschlichtet“ – es blieb keines zurück.

Anreisetag

All jene, die mit dem Zug nach Leibnitz fuhren waren rechtzeitig am Bahnhof Wien Meidling. Im vorreservierten Waggon hatten wir alle bequem Platz und konnten die Fahrt bis Leibnitz genießen. Vom Bahnhof Leibnitz ging es zu Fuß bis zum Hotel „Zur alten Post“, welches im Zentrum von Leibnitz situiert ist. Mit gutem Essen und durstlöschender Getränke haben wir den Abend verbracht.

Wie vorgesehen, wurden 2 Gruppen gebildet.

 

Die Gruppe 1 - Speedy bestand aus 10 Fahrern und einem Begleitfahrzeug (Schiller Robert und Anni Hergolitsch)

Hotarek Robert, Thurner Christian, Kornherr Bernhard, Habermann Markus, Horvat Hans, Blach Horst, Michalek Wiggerl, Dirnböck Gunther, Gerlsbeck Andreas und Hergolitsch Franz

 

Die Gruppe 2 – Sport bestand aus 7 Fahrern und einem Begleitfahrzeug (Gina Gruber)

Hallach Ernst, Ungersböck Christoph, Wohlfromm Gerd, Theimer Wolfgang, Schreiber Leopold, Schober Ullrich und Hayer Rudolf.

 

Die Rennräder wurden aus den Begleitfahrzeugen herausgenommen und für die 1. Ausfahrt „fahrtauglich“ gemacht. Mit viel Elan und schönem Wetter haben wir uns gegen 9:30 auf die Strecke begeben. Die ersten Kilometer wurde gemeinsam (beide Gruppen) heruntergespult. Nach dem Ort Heimschuh rollte jede Gruppe für sich. Nach etwa 26 km bei St. Ullrich kam das erste „Erwachen“ mit einem Stich bis zu 20% Steigung. Nach Eibiswald begann langsam der Anstieg auf die Soboth mit etwa 7%- 11%. Vor dem Soboth-Gipfel hatten wir dann das Vergnügen einen weiteren Anstieg zwischen 13 und 17% zu meistern. Dann kam die ersehnte Pause vor der tollen Abfahrt nach Lavamünd. (Ernsti hatte sich bei der Abfahrt so hinuntergelassen, dass seine Bremswirkung –Erhitzung- wahrscheinlich ein „Verziehen“ der Felge bewirkte – ein starker 8er- das Laufrad wurde gewechselt). Danach ging es weiter auf Bundes- und Landesstraßen bis wir nach Bad Eisenkappel/ Vellach kamen.

Mit einer Zwischenjause (Spaghetti oder Kaiserschmarren) und gutem Bier haben wir die ersten Strapazen vergessen. Wie üblich wurde dann Karten gespielt bzw. Einige haben Tischtennis mit den dafür vorhandenen Schlägern versucht zu spielen. Dann gab es ein gutes Abendessen.

 

Nachdem alle Räder wieder fit gemacht wurden, starteten wir nach heftigem morgendlichen Regen Richtung Seebergsattel. Mit einem konstanten Anstieg von etwa 5-7% ging es bergwärts. Kurz vor dem Gipfel steigerte sich die Neigung gegen 11%, was keinem besonders „berührte“. Schon waren wir in Slowenien, was natürlich durch die Ortsbezeichnungen erkennbar war. Nach der Abfahrt ging es über Kokra-Britof-Kokrica-Naklo–Zalose weiter neben Eisenbahnlinien über schmale Straßenzüge durch kleine Ortschaften. Über Podnart, Globoko, Mosnje ging es weiter durch Jesenice mit starkem Regen (nur für die Sportgruppe) bis nach Kranjska Gora. Das Tagesziel wurde erreicht und nach Verwahrung der Räder ging es im komfortablen Hotel Larix unter die Dusche. Danach genossen wir die nachmittägliche Freizeit bis zum reichlichen Abendessen. Anschließend haben viele in der Hotellaunge gehofft, dass wir im Fernsehen das Fußballspiel Österreich gegen Deutschland mit einem positiven Ergebnis sehen können. Einige gingen bereits bei der Spieler-Pause auf ihr Zimmer.

 

 

Nach ausreichenden und guten Frühstück ging es mit gewisser Spannung in den 3. Tag. Ein morgendlich heftiger Regen hat viele von uns frühzeitig geweckt und ein gewisses Unbehagen bereitet. Aber der Wettergott hat es für uns brave Radler wieder gut gemeint und den Wasserhahn eine zeitlang abgedreht. Das „Monster“ Vrsic war nicht für jeden egal. Der richtige Berganstieg begann nach einigen Kilometern mit etwa 15% Steigung. Die teilgenommenen Fahrer haben alles gegeben was zu geben war und erreichten auch unter gewissen Kraftausdrücken zu diesem Berg glücklich die Passhöhe mit 1611 Höhe. Nach kurzer Pause (Umkleiden) ging es flott bergab. Landschaftlich war diese Strecke zwischen den steilen Felsanstiegen sehr schön. Teilweise war auch der Triglav zu sehen, aber es war wichtiger sicher auf der Straße zu bleiben. Nach stetigem Abfahren wurden die Orte Trenta, Bovec, Tolmin fast in Eilzugstempo durchfahren. Der Ort Kanal konnte durch die hohe Geschwindigkeit der Fahrer nur hinsichtlich der architektonischen und historischen Schönheit kurzfristig erblickt werden. Weiter ging es auch neben der größten Steinbrücke der Welt Richtung Grado. Ein kurzer Gewitterregen hat uns einem kurzen Aufenthalt unter einem Tankstellendach ermöglicht. Nach Nova Gorica ging es über die Grenze nach Italien. Langsam konnte man schon spüren, man käme dem Ziel schon näher. Nach Gradisca ging es neben Donnergrollen Richtung Cervignano. Interessanterweise wurde das Tempo hochgehalten – und keiner wusste warum –oder hatten wir schon geistig das durstlöschende Bier vor Augen. Ab Aquilea (Ausgrabungen) war schon die Meeresluft zu spüren und die Sonne zeigte uns bereits den Weg nach Grado. Nach der langen geraden Straße ins Zentrum von Grado machte sich Entspannung bereit. Langsam rollten wir zu unserem Hotel und waren froh gesund angekommen zu sein. Es war herrlich alle wieder lächelnd zu sehen.

Der Nachmittag und Abend wurde entsprechend genossen.

 

Abfahrtstag – 5. Juni 2011 Grado –Wien mit Autobus und Radanhänger

Nach Besichtigung der Altstadt und Mittagessen haben wir die Räder gegen 13:30 in den bereitgestellten Anhänger verfrachten lassen und dann entspannt die Heimreise angetreten. Ich glaube, dass diese Tour gelungen ist und auch uns Fahrern viel Spaß und Freude bereitete.

 

Besonderen Dank ist unseren Betreuern bzw. Fahrern (Gina, Anni und Robert) auszusprechen, die sich sehr um unser Wohl kümmerten und bei Bedarf jederzeit zur Stelle waren. In diesem Sinne geht auch für die Bereitstellung der Fahrzeuge der Dank auch an Robert Schiller und Christian Thurner.

Für die reibungslose Organisation und Vorbereitung der Tour ist auch der Dank an Ulli Schober auszusprechen.

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Tour 2012 des VCS

 

Rudi Hayer